MISEREOR und Nachhaltigkeit

MISEREOR engagiert sich seit fast 60 Jahren in internationalen Entwicklungsprojekten auch für den Erhalt einer intakten Umwelt und nachhaltiges Wirtschaften, damit zukünftige Generationen auf unserer Erde leben können. Nachhaltiges Haushalten ist auch für das eigene Arbeiten bei MISEREOR in Aachen und den Büros in Berlin und München oberste Devise.


"Das umzusetzen, was MISEREOR von anderen einfordert, ist von entscheidender Bedeutung für die Glaubwürdigkeit unserer entwicklungspolitischen Arbeit."

mISEREOR-Umwelterklärung


Der Grundsatz in unserer nachhaltigen Arbeit lautet: Vermeiden – Verringern – Kompensieren. Trotz aller Bemühungen, negative Umweltauswirkungen zu vermeiden bzw. zu verringern, bleibt ein Rest an von uns verursachtem CO2-Ausstoß übrig. Seit 2013 werden alle nicht vermeidbaren CO2-Emissionen über die Klimakollekte kompensiert.

CO2-Emissionen über Klimakollekte kompensieren

MISEREOR ist Mit-Gesellschafter der Klimakollekte – dem CO2-Kompensationsfonds christlicher Kirchen. In einem von MISEREOR mitunterstützten Klimaschutzprojekt (REDS in Indien) soll sich durch den Einsatz von Solarlampen die Lichtversorgung von Dalitgemeinschaften verbessern. Dadurch verringern sich CO2-Emissionen. Das Projekt wird als Klimaschutzprojekt unter dem Gold Standard umgesetzt und generiert damit Emissionsrechte für den freiwilligen Markt. Diese Emissionsrechte werden über die Klima-Kollekte in Deutschland an Bürger und Kirchen verkauft, welche ihren eigenen CO2-Ausstoß mit der Finanzierung von Klimaschutzprojekten ausgleichen möchten.

Nachhaltig einkaufen

Mit der eigenen nachhaltigen Beschaffungsordnung will  MISEREOR künftig den Einkauf noch stärker an ökologischen, sozialen sowie fairen Standards auszurichten. Als Bischöfliches Hilfswerk will MISEREOR das gemeinsame Projekte der evangelischen Landeskirchen und der katholischen Bistümer „Zukunft Einkaufen“ und den damit verbundenen Gedanken „Bewahrung der Schöpfung“ unterstützen und zugleich die kirchliche Glaubwürdigkeit stärken.

Systematisches Umweltmanagement nach EMAS

Bereits seit 2006 prägt die Systematik des Eco-Management and Audit Scheme, kurz EMAS die Umweltbemühungen MISEREORS. Im Dezember 2015 erfolgte die erfolgreiche externe Re-Auditierung. Große Schritte zur Verbesserung der Umweltbilanz sind in den vergangenen Jahren durchgeführt worden:

  • nachhaltiges Einkaufen
  • Abfall als Wertstoff begreifen
  • sparsamer Umgang mit Wasser und Strom
  • zukunftsfähige Stromversorgung
  • beim Heizen nicht unnötig das Klima anheizen
  • den Weg zur Arbeit klimafreundlich gestalten
  • Reisen über Land statt in der Luft und Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln statt mit PKW.

Der neue Maßnahmenkatalog für die nächsten drei Jahre hat seinen Fokus auf die weitere Verbesserung dieser Maßnahmen und insbesondere auf die Durchführung umweltfreundlicher Veranstaltungen.


EMAS

MISEREOR wendet zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung das Umweltmanagementsystem EMAS an und ist eingetragen im EMAS-Register.

www.emas.de

Klimakollekte

Die Klima-Kollekte ist ein kirchlicher CO2- Kompensationsfonds für eine freiwillige Kompensation von Emissionen durch Klimaschutzprojekte. Sie wurde von der Stiftung Warentest in der Ausgabe Finanztest Nr. 3/2018 mit dem Qualitätsurteil "SEHR GUT (1,1)" ausgezeichnet. Leisten Sie hier Ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz. 

Zukunft einkaufen

Auch Sie können "Zukunft einkaufen" – in Ihrer Gemeinde, in Ihrer Einrichtung. Informationen, Checklisten und praktische Umsetzungstipps finden Sie unter www.zukunft-einkaufen.de


Die MISEREOR-Umwelterklärung
Publikation

Nachhaltiges Haushalten ist in der Gestaltung der Geschäftsstellen in Aachen, Berlin und München...

Nachhaltiges Haushalten ist in der Gestaltung der Geschäftsstellen in Aachen, Berlin und München oberste Devise. In dieser Erklärung lesen Sie mehr dazu, wie der Umweltschutz bei MISEREOR systematisch in die Betriebsabläufe integriert wird.

  • Herausgeber: MISEREOR
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Seiten: 41

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Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e. V. ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nr. 201/5900/5748, vom 03.04.2018 für das Jahr 2016 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.